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<title>Presseinformationen</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99</link>
<language>de-de</language>
<copyright>Copyright (C) akhwien.at</copyright>
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<title>Stationsgebäude Süd: Zukunft der Patient*innenversorgung und moderne Infrastruktur im Fokus</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=10063&amp;from=rss</link>
<description>Mit der kurz bevorstehenden Besiedelung des neuen Stationsgebäude Süd ist ein weiterer Meilenstein in der baulichen Weiterentwicklung des Areals am Baufeld Süd des AKH Wien erreicht. In einem gemeinsamen Medientermin betonten Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, AKH-Direktor Herwig Wetzlinger, Vizerektor für Finanzen der MedUni Wien Volkan Talazoglu, Technischer Direktor des AKH Wien Siegfried Gierlinger sowie die Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderätin Jing Hu die Bedeutung des Projekts für den Wiener Forschungs- und Gesundheitsstandort, und welche Projekte nun darauf folgen werden.

Sicherung der Patient*innenversorgung durch moderne Infrastruktur

Das neue Stationsgebäude Süd umfasst vier Ebenen mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche, auf welchen Platz für 46 Patient*innenzimmer mit 88 Betten, 45 Therapieräumen und eine tagesklinische Versorgung geboten wird. 

Indem klinische Bereiche vorübergehend in das moderne Gebäude übersiedeln, wird der Umbau des Bettenhauses Ost ermöglicht, während der laufende Betrieb aufrechterhalten bleibt. So bleibt die Patient*innenversorgung auch während großer Modernisierungsschritte gesichert. 

Mit der geplanten Ausstattung im Februar und März 2026 rückt die Aufnahme des regulären Patient*innenbetriebs im neuen Gebäude in greifbare Nähe. Die Übersiedlung der klinischen Bereiche wird über interne Patient*innenwege und reservierte Aufzüge erfolgen, ohne den laufenden Betrieb zu stören; die offizielle Aufnahme des Betriebs ist für Ende März 2026 vorgesehen. 

Das Stationsgebäude Süd ist ein zentraler Baustein im umfassenden Modernisierungsprogramm des Baufeld Süd am Standort AKH Wien, welches bis 2030 den gesamten Standort zukunftsfit machen soll, für eine leistungsfähige medizinische Versorgung, Forschung und Lehre am größten Gesundheitsstandort Österreichs.</description>
<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 12:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Diversitätsmanagement des AKH Wien als erstes Klinikum Österreichs zertifiziert</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=10055&amp;from=rss</link>
<description>Das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien hat als erstes Krankenhaus &amp;Ouml;sterreichs das Zertifikat f&amp;uuml;r das Diversity Management-System nach T&amp;Uuml;V AUSTRIA-Standard und gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;Ouml;NORM S 2501:2020 erhalten. Diversit&amp;auml;t im Arbeitskontext bedeutet Vielfalt von Berufs- und Lebenserfahrungen, Sichtweisen, Werten und Weltanschauungen, die Mitarbeiter*innen als Kapital in ihr Arbeitsleben einbringen.Diversit&amp;auml;t im AKH Wien ist sichtbar Die rund 7.000 Mitarbeiter*innen des Universit&amp;auml;tsklinikums AKH Wien kommen aus 76 Nationen und sprechen 67 Sprachen. Rund 4.000 Personen sind zwischen 40 und 65 Jahren, &amp;uuml;ber 2.800 sind zwischen 20 und 40 und weitere 49 sind unter 20 Jahre jung. 57 Personen sind in Altersteilzeit, 167 Mitarbeiter*innen haben besondere Bed&amp;uuml;rfnisse mit einem Grad an Behinderung von &amp;uuml;ber 50 %. Auch die Vielzahl an Berufsgruppen im Haus ist divers: vom Betriebspersonal &amp;uuml;ber medizinische, therapeutische und diagnostische Gesundheitsberufe bis zum Pflegefachdienst, der Technik und der Verwaltung.Vielfalt der Ma&amp;szlig;nahmen wurde best&amp;auml;tigt Die Auditorin Eva Stockley zeigte sich von der Professionalit&amp;auml;t und berufsgruppen&amp;uuml;bergreifenden Zusammenarbeit im AKH Wien beeindruckt: &amp;bdquo;Im AKH Wien wurde &amp;uuml;ber Jahre hinweg konsequent an der Weiterentwicklung des Systems gearbeitet und nun ein &amp;auml;u&amp;szlig;erst ausgereiftes und beeindruckendes Konzept zur Erstzertifizierung pr&amp;auml;sentiert. Das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien z&amp;auml;hlt damit zu den Vorreitern und hat sich als erstes T&amp;Uuml;V AUSTRIA-zertifiziertes Klinikum dieses wichtigen Themas angenommen.&amp;ldquo; So vielf&amp;auml;ltig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im AKH Wien sind, so mannigfaltig sind die bereits etablierten und noch umzusetzenden Ma&amp;szlig;nahmen. Als Basis daf&amp;uuml;r wurde eine Diversit&amp;auml;tspolitik erarbeitet, auf der die Diversit&amp;auml;tsmanagement-Strategie aufbaut. Wesentlich f&amp;uuml;r die strategische Weiterentwicklung des breiten Themenfeldes dient die Diversit&amp;auml;tsmatrix. Sie zeigt auf, welche Ma&amp;szlig;nahmen das AKH Wien in Bezug auf die Kerndimensionen Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, psychische und physische F&amp;auml;higkeiten, kultureller Hintergrund sowie Religion und Weltanschauung setzt. Diese Initiativen stehen im Einklang mit dem Leitbild des AKH Wien: &amp;bdquo;Vielfalt leben&amp;ldquo; unterstreicht das klare Bekenntnis zur Ablehnung jeglicher Diskriminierung sowie der &amp;Uuml;berzeugung, Unterschiede als bereichernd wahrzunehmen.Erh&amp;ouml;hte Zufriedenheit von Mitarbeiter*innen und Patient*innen &amp;bdquo;Ein Diversit&amp;auml;tsmanagement tr&amp;auml;gt nicht nur zur Sichtbarmachung von Vielfalt bei, es unterst&amp;uuml;tzt auch bei der Optimierung der Qualit&amp;auml;t der Patient*innenversorgung, schafft ein positives Arbeitsklima und erh&amp;ouml;ht die Zufriedenheit von Mitarbeiter*innen und Patient*innen&amp;ldquo;, so Herwig Wetzlinger, Direktor des Universit&amp;auml;tsklinikums AKH Wien. &amp;bdquo;Mein Dank gilt allen Mitarbeiter*innen, die sich tagt&amp;auml;glich bewusst sind, wie wichtig es ist, auf unterschiedliche Bed&amp;uuml;rfnisse und Anforderungen einzugehen und die jeweils beste L&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r die gestellten Themen abzuw&amp;auml;gen und zu finden.&amp;ldquo;</description>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:31:00 GMT</pubDate>
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<title>Alkoholverzicht ermöglicht Regeneration selbst bei fortgeschrittener Leberzirrhose</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=10053&amp;from=rss</link>
<description>Konsequenter und dauerhafter Alkoholverzicht kann selbst bei fortgeschrittener alkoholbedingter Leberzirrhose zu einer R&amp;uuml;ckbildung bereits bestehender leberbedingter Komplikationen f&amp;uuml;hren. Das zeigt eine internationale multizentrische Studie unter Leitung der MedUni Wien, die k&amp;uuml;rzlich im renommierten Fachjournal &amp;bdquo;Journal of Hepatology&amp;ldquo; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde. Bis zu einem Drittel der Patient*innen mit bereits dekompensierter alkoholbedingter Leberzirrhose konnte durch konsequenten Alkoholverzicht eine sogenannte &amp;bdquo;Re-Kompensation&amp;ldquo; erreichen &amp;ndash; also die vollst&amp;auml;ndige R&amp;uuml;ckbildung leberbedingter Komplikationen bei gleichzeitiger Erholung der Leberfunktion. Dar&amp;uuml;ber hinaus identifiziert die Studie jene Faktoren, die f&amp;uuml;r diese Erholung der Leberfunktion entscheidend sind. Das Erkrankungsbild der Leberzirrhose beschreibt eine Vernarbung der Leber. In westlichen L&amp;auml;ndern wird sie h&amp;auml;ufig durch &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;igen Alkoholkonsum verursacht und f&amp;uuml;hrt bei vielen Betroffenen zu schweren Komplikationen wie Bauchwasser (Aszites), Verwirrungszust&amp;auml;nden (Enzephalopathie) und Blutungen aus Krampfadern der Speiser&amp;ouml;hre (Varizenblutungen). Traditionell galt das Auftreten solcher Komplikationen, sogenannte Dekompensations-Ereignisse, als Zeichen, dass das Krankheitsbild der Leberzirrhose unumkehrbar geworden ist. Die nun ver&amp;ouml;ffentlichten Ergebnisse stellen dieses Dogma in Frage. Die Studie des Forschungsteams um Benedikt Hofer und Thomas Reiberger (Klinische Abteilung f&amp;uuml;r Gastroenterologie und Hepatologie der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Innere Medizin III von MedUni Wien und AKH Wien) schloss dabei 633 Patient*innen mit alkoholbedingter Leberzirrhose aus 17 spezialisierten Zentren in Europa und Asien ein. Alle Patient*innen hatten nach Auftreten von Dekompensations-Ereignissen die Alkoholabstinenz begonnen.Krankheitsverlauf ist reversibel Innerhalb von f&amp;uuml;nf Jahren erreichte rund ein Drittel der Patient*innen eine vollst&amp;auml;ndige R&amp;uuml;ckbildung s&amp;auml;mtlicher leberbedingter Komplikationen bei gleichzeitiger Verbesserung der Leberfunktion &amp;ndash; ein Zustand, der als &amp;bdquo;Re-Kompensation&amp;ldquo; bezeichnet wird. &amp;bdquo;Unsere Daten zeigen klar: Selbst nach dem Auftreten schwerer Komplikationen ist der Krankheitsverlauf bei fortgeschrittener Leberzirrhose nicht zwangsl&amp;auml;ufig irreversibel.&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Studien-Erstautor Benedikt Hofer. Entscheidend f&amp;uuml;r das Erreichen der Re-Kompensation war neben der Ausgangsschwere der Lebererkrankung vor allem das Erreichen einer vollst&amp;auml;ndigen und fr&amp;uuml;hzeitigen Alkoholabstinenz. Studienleiter Thomas Reiberger betont: &amp;bdquo;Alkoholverzicht kann das Fortschreiten der Lebererkrankung nicht nur stoppen, sondern bei vielen Patient*innen sogar zu einer Verbesserung der Leberzirrhose f&amp;uuml;hren. Entscheidend ist jedoch, dass der Alkoholverzicht bestenfalls sofort nach dem Auftreten von Komplikationen eingehalten wird &amp;ndash; hierdurch kann die Chance auf Re-Kompensation mehr als verdoppelt werden.&amp;ldquo;Dramatischer &amp;Uuml;berlebensvorteil durch Re-Kompensation Die klinischen Auswirkung der Re-Kompensation auf das &amp;Uuml;berleben der Patient*innen der Studie war beeindruckend: Kein/e der re-kompensierten Patient*innen mit anhaltender Alkoholabstinenz verstarben an leberbedingten Ursachen. Auch das Risiko f&amp;uuml;r das Auftreten von Leberkrebs war in dieser Gruppe deutlich reduziert und die Gesamtsterblichkeit signifikant niedriger &amp;ndash; klinisch relevante Ergebnisse, die zus&amp;auml;tzlich als &amp;bdquo;Research Highlights&amp;ldquo; des Fachjournals &amp;bdquo;Nature Reviews Gastroenterology and Hepatology&amp;ldquo; betont wurden. Thomas Reiberger f&amp;uuml;hrt weiter aus: &amp;bdquo;Re-Kompensation ist kein rein theoretisches Konzept mehr, sondern ein klinisch immer relevanter werdender Zustand, der die Prognose trotz fortgeschrittener Leberzirrhose fundamental verbessern kann.&amp;ldquo;Alkoholverzicht im Mittelpunkt der Therapie Die Studie unterstreicht die zentrale Rolle des vollst&amp;auml;ndigen und dauerhaften Verzichts auf Alkohol als wirksamste therapeutische Intervention bei alkoholbedingter Lebererkrankung. Gleichzeitig heben die Ergebnisse auch gesundheitspolitische Aspekte hervor: eine strukturierte Unterst&amp;uuml;tzung zum Erzielen und Aufrechterhalten der Alkoholabstinenz ist entscheidend f&amp;uuml;r die Prognose dieser Patient*innen &amp;ndash; insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Budgetk&amp;uuml;rzungen im Bereich der Suchthilfe- und Abstinenzprogramme. &amp;bdquo;Ein erneuter R&amp;uuml;ckfall zu regelm&amp;auml;&amp;szlig;igem Alkoholkonsum verschlechtert die Prognose signifikant&amp;ldquo;, so Benedikt Hofer und merkt weiters an: &amp;bdquo;Wenn also bei der Abstinenzbetreuung gespart wird, werden nicht nur vermeidbare Todesf&amp;auml;lle, sondern auch hohe Kosten durch die medizinische Versorgung fortgeschrittener Lebererkrankungen und deren Komplikationen riskiert.&amp;ldquo;</description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:01:00 GMT</pubDate>
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<title>Seltene Erkrankungen: Forschung und Patient*innenversorgung an MedUni Wien und AKH Wien eng verknüpft</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=10045&amp;from=rss</link>
<description>An den Universit&amp;auml;tskliniken von MedUni Wien und AKH Wien werden j&amp;auml;hrlich mehr als 10.000 Patient*innen mit seltenen Erkrankungen betreut &amp;ndash; viele von ihnen mit langen Leidenswegen, verz&amp;ouml;gerten Diagnosen und begrenzten Therapieoptionen. Anl&amp;auml;sslich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 zeigen die Medizinische Universit&amp;auml;t Wien und das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien, wie durch die enge Verbindung von klinischer Versorgung, Forschung und interdisziplin&amp;auml;rer Zusammenarbeit die Betreuung von Menschen mit seltenen Erkrankungen kontinuierlich weiterentwickelt wird.&amp;nbsp; Mehr als 3.000 verschiedene seltene Erkrankungen (weniger als 1:2000 Betroffene in der Bev&amp;ouml;lkerung) wurden im Jahr 2025 durch medizinische Expert*innen in den Universit&amp;auml;tskliniken von MedUni Wien und AKH Wien betreut. Die Behandlung der Patient*innen erfolgt in spezialisierten national anerkannten Expertisezentren, zusammengef&amp;uuml;hrt im Comprehensive Center for Rare and Undiagnosed Diseases (CCRUD) von MedUni Wien und AKH Wien. Die enge organisatorische Verbindung von klinischer Versorgung und Forschung erm&amp;ouml;glicht es, offene medizinische Fragen direkt in wissenschaftliche Projekte zu &amp;uuml;berf&amp;uuml;hren. Entsprechend hoch ist die wissenschaftliche Aktivit&amp;auml;t: 150 Publikationen widmeten sich im Vorjahr seltenen Erkrankungen. &amp;bdquo;Seltene Erkrankungen stellen Patient*innen, &amp;Auml;rzt*innen und Forscher*innen vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, medizinische Versorgung, Forschung und interdisziplin&amp;auml;re Expertise eng zu verkn&amp;uuml;pfen. Nur so k&amp;ouml;nnen wir Diagnosen fr&amp;uuml;her stellen und neue Therapieoptionen anwenden und mitentwickeln&amp;ldquo;, sagt Susanne Greber-Platzer, Leiterin des CCRUD und der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Kinder- und Jugendheilkunde von MedUni Wien und AKH Wien. Seltene Erkrankungen sind in 75 Prozent angeboren und betreffen somit &amp;uuml;berwiegend Kinder, womit die P&amp;auml;diatrie besonders viele der Patient*innen betreut.Aktuelle Studien zu Seltenen Erkrankungen J&amp;uuml;ngst publizierte Studien veranschaulichen diesen translationalen Forschungsansatz an der MedUni Wien: So konnten Forscher*innen der MedUni Wien erst k&amp;uuml;rzlich nachweisen, dass junge Menschen mit der seltenen Atemwegserkrankung Prim&amp;auml;re Ziliendyskinesie trotz unauff&amp;auml;lliger Standarduntersuchungen Ver&amp;auml;nderungen der Knochenstruktur aufweisen. Diese Ergebnisse liefern wichtige neue Hinweise f&amp;uuml;r ein umfassenderes Verst&amp;auml;ndnis der Erkrankung und k&amp;ouml;nnen langfristig Einfluss auf Vorsorge- und Monitoringstrategien haben. Auch im Bereich der kardialen Amyloidose, einer seltenen und h&amp;auml;ufig sp&amp;auml;t diagnostizierten Erkrankung des Herzmuskels, tr&amp;auml;gt die Forschung der MedUni Wien zu neuen Erkenntnissen bei. Mithilfe hochaufl&amp;ouml;sender Herz-MRT-Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass kleinste Ver&amp;auml;nderungen im Herzgewebe den Krankheitsverlauf zuverl&amp;auml;ssiger vorhersagen als viele klassische klinische Parameter. Diese Erkenntnisse sind hochrelevant f&amp;uuml;r Therapieentscheidungen und f&amp;uuml;r das &amp;Uuml;berleben der Betroffenen. Weitere Forschungsarbeiten befassen sich etwa mit seltenen Knochenerkrankungen sowie mit hochaufl&amp;ouml;sender Bildgebung bei klassischer Galaktos&amp;auml;mie, einer angeborenen Stoffwechselst&amp;ouml;rung, bei der trotz lebenslanger Di&amp;auml;t anhaltende neurologische Ver&amp;auml;nderungen auftreten k&amp;ouml;nnen. Aktuelle Studien der MedUni Wien liefern zudem Hinweise auf erste vielversprechende Therapieans&amp;auml;tze beim Alstr&amp;ouml;m-Syndrom, einer extrem seltenen genetischen Multisystemerkrankung. Auch diagnostische Fragestellungen, etwa bei der genetisch bedingten Stoffwechselerkrankung Morbus Pompe, k&amp;ouml;nnen durch interdisziplin&amp;auml;re und genetische Ans&amp;auml;tze zunehmend besser gel&amp;ouml;st werden.Gemeinsam mit Pro Rare Austria f&amp;uuml;r mehr Vernetzung Die MedUni Wien und das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien unterst&amp;uuml;tzen die Ziele des Nationalen Aktionsplans f&amp;uuml;r seltene Erkrankungen, der eine bessere Koordination, Versorgung und Vernetzung f&amp;uuml;r Betroffene vorsieht. Ein zentraler Partner dabei ist Pro Rare Austria, der bundesweit t&amp;auml;tige Dachverband f&amp;uuml;r Patient*innenorganisationen und Selbsthilfegruppen im Bereich der seltenen Erkrankungen. Pro Rare Austria vertritt die Anliegen von rund 450.000 Betroffenen in &amp;Ouml;sterreich und macht auf strukturelle Herausforderungen aufmerksam, etwa die fehlende Koordination zwischen medizinischen Disziplinen. Ziel ist es, Versorgung, Vernetzung und Sichtbarkeit seltener Erkrankungen nachhaltig zu verbessern.</description>
<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 16:39:00 GMT</pubDate>
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<title>AKH Wien und MedUni Wien auf Platz 20 im Ranking der World's Best Hospitals 2026</title>
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<description>Das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien und die gemeinsam mit der Medizinischen Universit&amp;auml;t Wien betriebenen Universit&amp;auml;tskliniken erreichen im Ranking &amp;bdquo;World&amp;rsquo;s Best Hospitals 2026&amp;ldquo; Platz 20 und verbessern sich damit im globalen Vergleich um 7 Pl&amp;auml;tze. Das Ranking wird im Auftrag des US-Nachrichtenmagazins Newsweek in Zusammenarbeit mit dem Datenanbieter Statista erstellt. Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 27) r&amp;uuml;ckt das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien/MedUni Wien um sieben Pl&amp;auml;tze nach vorne und z&amp;auml;hlt damit zur internationalen Spitzengruppe der im Ranking gelisteten Krankenh&amp;auml;user. Das Ergebnis unterstreicht die enge Verzahnung von Patient*innenversorgung, Forschung und Lehre am Universit&amp;auml;tsstandort Wien. &amp;bdquo;Unser Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien wurde im heute ver&amp;ouml;ffentlichten Newsweek-Ranking 2026 als 20. bestes Krankenhaus der Welt ausgezeichnet&amp;ldquo;, sagt Markus M&amp;uuml;ller, Rektor der MedUni Wien, &amp;bdquo;dies ist eine gro&amp;szlig;artige Anerkennung f&amp;uuml;r die t&amp;auml;glichen Leistungen unserer &amp;Auml;rzt*innen und Mitarbeiter*innen zum Wohle unserer Patient*innen und zum Fortschritt unseres Landes und eine Best&amp;auml;tigung unserer Strategie des letzten Jahrzehnts.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Mit dieser bisher besten Platzierung im Newsweek-Ranking sind die au&amp;szlig;erordentlichen Leistungen des AKH Wien auch international sichtbar und die Mitarbeiter*innen aller in unserem Haus t&amp;auml;tigen Berufsgruppen erhalten damit die Wertsch&amp;auml;tzung, die sie f&amp;uuml;r ihre t&amp;auml;gliche Arbeit mit unseren Patient*innen verdienen&amp;ldquo;, freut sich Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung des AKH Wien.Patient*innenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach An den Universit&amp;auml;tskliniken der MedUni Wien und des AKH Wien sind Patient*innenversorgung, Forschung und Lehre eng miteinander verkn&amp;uuml;pft. Die 29 Universit&amp;auml;tskliniken mit insgesamt nahezu 400 Ambulanzen werden gemeinsam von AKH Wien und Medizinischer Universit&amp;auml;t Wien gef&amp;uuml;hrt. J&amp;auml;hrlich werden rund 65.000 Patient*innen station&amp;auml;r versorgt, w&amp;auml;hrend die Ambulanzen und Spezialambulanzen etwa 1,2 Millionen Mal frequentiert werden. Gemeinsam mit den &amp;Auml;rzt*innen der Medizinischen Universit&amp;auml;t Wien sorgen rund 3.000 Pflegekr&amp;auml;fte, &amp;uuml;ber 1.000 Fachkr&amp;auml;fte aus medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Gesundheitsberufen sowie viele weitere Mitarbeitende aus verschiedenen Berufsgruppen des AKH Wien, das Teil des Wiener Gesundheitsverbundes ist, f&amp;uuml;r eine umfassende Betreuung.Zum Ranking Das Ranking &amp;bdquo;World&amp;rsquo;s Best Hospitals&amp;ldquo; wird im Auftrag von Newsweek in Zusammenarbeit mit Statista erstellt. Es basiert auf verschiedenen Datenquellen, darunter nationale medizinische Qualit&amp;auml;tsindikatoren, eine internationale Online-Befragung medizinischen Fachpersonals sowie Ergebnisse von Patient*innenbefragungen. Zus&amp;auml;tzlich k&amp;ouml;nnen Kliniken Angaben zum Implementierungsstatus von PROMs (Patient Reported Outcome Measures) einreichen. PROMs sind standardisierte, validierte Frageb&amp;ouml;gen, die von Patient*innen ausgef&amp;uuml;llt werden, um ihre eigene Wahrnehmung von Wohlbefinden und Lebensqualit&amp;auml;t zu messen.</description>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 16:22:00 GMT</pubDate>
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<title>Neuer KI-Ansatz ermöglicht Diagnose und Monitoring von Hirntumoren</title>
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<description>Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung der Medizinischen Universität Wien hat ein neues KI-basiertes Analyseverfahren entwickelt, das Hirntumoren mit Hilfe von genetischem Material aus dem Gehirnwasser (Liquor) präzise klassifizieren und den Krankheitsverlauf überwachen kann. Die Methode könnte künftig eine frühere Diagnose bereits vor einer Operation ermöglichen, invasive Eingriffe reduzieren und die Überwachung des Therapieerfolges verbessern. Die Ergebnisse wurden aktuell im Topjournal Nature Cancer veröffentlicht.

In der nun veröffentlichten Studie stellen die Forschenden das KI-Tool "M-PACT" (Methylation-based Predictive Algorithm for CNS Tumors) vor. Der Algorithmus analysiert zellfreie DNA aus Liquorproben. Dabei handelt es sich um kleinste Fragmente genetischen Materials, die von Zellen in das Gehirnwasser abgegeben werden. Diese frei im Liquor vorkommende Tumor-DNA trägt charakteristische molekulare Muster, anhand derer unterschiedliche Hirntumortypen zuverlässig zugeordnet werden können - selbst bei extrem geringen Mengen. Die Arbeit entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Universität Wien, dem St. Jude Children's Hospital (USA) und dem Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg.

Präzise Tumorklassifikation ohne Tumorgewebe
Die Diagnose von Hirntumoren stützt sich bislang wesentlich auf Gewebeproben aus neurochirurgischen Eingriffen. Diese sind jedoch nicht immer möglich oder nur mit erhöhtem Risiko verbunden. Der nun entwickelte Ansatz nutzt stattdessen Liquor als Quelle für zellfreie Tumor-DNA. Mithilfe von M-PACT konnten Hirntumoren mit hoher Genauigkeit klassifiziert werden, auch wenn nur sehr geringe Mengen tumorassoziierter DNA vorlagen. Darüber hinaus ermöglicht das Verfahren, genetische Veränderungen und epigenetische Signaturen im Krankheitsverlauf zu verfolgen. Damit eröffnet sich erstmals die Perspektive, Therapieansprechen, Rückfälle oder sekundäre Tumoren nicht-invasiv zu überwachen.

Potenzial für frühere Diagnose und bessere Verlaufskontrolle
"Unser Ansatz zeigt, dass eine präzise molekulare Diagnostik bei einem Großteil von Hirntumoren auch ohne Tumorgewebe möglich ist", sagt Johannes Gojo, Kinderonkologe an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde von AKH Wien und MedUni Wien und einer der leitenden Autor*innen der Studie. Das könne insbesondere für Kinder mit schwer zugänglichen Tumoren oder in frühen Krankheitsstadien einen entscheidenden Unterschied machen. Gojo: "Langfristig eröffnet diese Technologie die Möglichkeit, Hirntumoren bereits vor einer Operation aus einer Liquorprobe zu diagnostizieren und den Krankheitsverlauf engmaschig und schonend zu überwachen."

Internationale Kooperation und klinische Perspektive
Die Studie basiert auf der Analyse von Liquorproben aus mehreren internationalen Zentren und zeigt eine hohe Übereinstimmung zwischen der KI-basierten Klassifikation und etablierten, gewebebasierten Referenzmethoden. Die Autor:innen betonen, dass weitere prospektive klinische Studien notwendig sind, um den Ansatz in die routinemäßige klinische Anwendung zu überführen.</description>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:03:00 GMT</pubDate>
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<title>Mehr Lungenembolien bei höherem Feinstaub und Luftdruck</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=10034&amp;from=rss</link>
<description>Eine Analyse der Medizinischen Universität Wien weist darauf hin, dass kurzfristige Anstiege bei Feinstaub und Luftdruck mit mehr Diagnosen von Lungenembolien einhergehen, nicht aber mit schwereren Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse wurden im Journal Research and Practice in Thrombosis and Haemostasis publiziert.

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien untersuchte, ob kurzfristige Umweltbelastungen das Auftreten von Lungenembolien beeinflussen könnten. Die Lungenembolie zählt zu den potenziell lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neben etablierten Risikofaktoren wie Operationen, Immobilisation oder Krebserkrankungen wird seit einigen Jahren diskutiert, ob auch Luftverschmutzung und meteorologische Bedingungen das Risiko mitbestimmen könnten.

Umweltfaktoren als mögliche Trigger zusätzlich zu klassischen Risikofaktoren
In die Kohortenstudie wurden 969 Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikum AKH Wien mit bestätigter akuter Lungenembolie aufgenommen. Analysiert wurden Kurzzeit-Expositionen in den Tagen vor der Diagnose. Die Umweltdaten zu Feinstaub PM2,5 und PM10, Luftdruck und Temperatur stammten aus Messnetzen von GeoSphere Austria sowie aus städtischen Messstationen der Stadt Wien.

Mehr Diagnosen bei höheren Feinstaubwerten und höherem Luftdruck
Die Auswertung zeigte eine Assoziation zwischen Umweltbelastung und der Häufigkeit von Lungenembolien. In Phasen mit höheren Feinstaubwerten sowie erhöhtem Luftdruck wurden mehr Lungenembolien diagnostiziert. Besonders ausgeprägt war dieser Zusammenhang bei Patientinnen und Patienten ohne erkennbare auslösende Risikofaktoren, also bei unprovozierter Lungenembolie, sowie bei ambulant diagnostizierten Fällen. Bei bereits stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten zeigten sich hingegen keine klaren Effekte.

Für die klinische Schwere der Lungenembolie fanden sich keine Zusammenhänge mit Feinstaub, Luftdruck oder Temperatur. Das spricht dafür, dass die untersuchten Umweltfaktoren eher mit dem Auftreten zusätzlicher Ereignisse in Verbindung stehen könnten, nicht aber mit einer Verschiebung hin zu schwereren Krankheitsbildern bei Diagnosestellung.

"Unsere Daten deuten darauf hin, dass kurzfristige Anstiege von Feinstaub und Luftdruck mit mehr Lungenembolien einhergehen, besonders bei Patientinnen und Patienten ohne klassische Risikofaktoren", sagt Erstautor Stephan Nopp von der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien. "Das unterstreicht, dass Umweltbelastungen als potenzielle Auslöser mitgedacht werden sollten, auch wenn die beobachteten Effekte auf individueller Ebene gering sind."

Studienleiter Cihan Ay, Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, betont: "Es handelt sich um eine beobachtende Einzelzentrumsstudie, aus der sich keine Ursache-Wirkungs-Beziehung ableiten lässt. Die Ergebnisse liefern jedoch einen weiteren Baustein, um die Rolle modifizierbarer Umweltfaktoren bei thromboembolischen Erkrankungen besser zu verstehen."

Das Team sieht weiteren Bedarf für multizentrische Studien in unterschiedlichen Klimaregionen sowie für Untersuchungen zu biologischen Mechanismen, etwa Entzündung, endotheliale Dysfunktion und prothrombotische Aktivierung, um die Befunde zu prüfen und besser einzuordnen.</description>
<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
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<title>AKH Wien und MedUni Wien erfolgreich nach ISO 14001 und EMAS zertifiziert</title>
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<description>Das Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien und die Medizinische Universit&amp;auml;t Wien haben ihr Umweltmanagementsystem erfolgreich nach ISO 14001 und EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) zertifizieren lassen. Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung konnte dieses bedeutende Vorhaben nun erfolgreich abgeschlossen werden &amp;ndash; ein herausragender Erfolg und ein Beweis f&amp;uuml;r das gro&amp;szlig;e Engagement aller Beteiligten. Die Zertifizierung nach ISO 14001 und EMAS III best&amp;auml;tigt das gemeinsame Bestreben von AKH Wien und MedUni Wien, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent in den Klinik- und Universit&amp;auml;tsalltag zu integrieren. Durch das strukturierte Umweltmanagementsystem wird die Umweltleistung laufend verbessert &amp;ndash; ein wichtiger Schritt, um zuk&amp;uuml;nftige Herausforderungen verantwortungsvoll zu meistern. &amp;bdquo;Dieses Ergebnis ist das Resultat einer gro&amp;szlig;artigen Teamleistung&amp;ldquo;, betont AKH-Direktor Herwig Wetzlinger. &amp;bdquo;Alle Mitarbeitenden haben mit gro&amp;szlig;em Engagement dazu beigetragen, dass wir nun als Vorreiter im Gesundheits- und Bildungsbereich gelten d&amp;uuml;rfen.&amp;ldquo; Auch MedUni-Vizerektor Oswald Wagner unterstreicht die Bedeutung dieses Erfolgs: &amp;bdquo;Mit der Zertifizierung setzen AKH Wien und MedUni Wien ein klares Zeichen f&amp;uuml;r gelebte Nachhaltigkeit und zeigen, dass Spitzenmedizin und Umweltschutz Hand in Hand gehen k&amp;ouml;nnen.&amp;ldquo;&amp;nbsp; Mit der erfolgreichen Zertifizierung positionieren sich das AKH Wien und die MedUni Wien als Vorbilder f&amp;uuml;r nachhaltiges Handeln im &amp;ouml;sterreichischen Gesundheitswesen &amp;ndash; und als Vorreiter f&amp;uuml;r eine verantwortungsbewusste Zukunft.</description>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 11:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Innovative Gentherapie für Patient*innen mit Hämophilie B erfolgreich am AKH Wien etabliert</title>
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<description>Der Wiener Gesundheitsverbund setzt konsequent auf modernste Therapien für Patient*innen mit seltenen Erkrankungen. Eine neue Gentherapie revolutioniert die Behandlung von Hämophilie B, einer Blutgerinnungsstörung mit starkem Blutungsrisiko. Mit einer einmaligen Gabe besteht die Möglichkeit, dass Patient*innen auf eine lebenslange Alternativtherapie verzichten können. Die bisherigen Erfahrungen am Universitätsklinikum AKH Wien sind äußerst positiv - behandelte Patient*innen hatten seit Gabe der Therapie bislang keine Blutungen mehr, zudem wird von einer deutlich verbesserten Lebensqualität berichtet.

"Der Wiener Gesundheitsverbund verfolgt das Ziel, Patient*innen mit seltenen Erkrankungen wie Hämophilie B, die bestmögliche Versorgung nach dem aktuellen medizinischen Stand zu ermöglichen. Dazu zählen der rasche Einsatz innovativer, evidenzbasierter Therapien, sofern diese einen belegbaren klinischen Zusatznutzen aufweisen und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität der Patient*innen beitragen", so Michael Binder, Medizinischer Direktor im Wiener Gesundheitsverbund. 

Hämophilie B ist eine seltene, angeborene Blutgerinnungsstörung. Ein genetischer Defekt führt dazu, dass ein wichtiger Gerinnungsfaktor nur unzureichend gebildet wird, wodurch Blutungen nicht richtig gestoppt werden können. Je nach Schwere der Erkrankung können schwere, mitunter lebensbedrohliche Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen auftreten. Da das verantwortliche Gen auf dem X-Chromosom liegt, sind überwiegend Männer betroffen.

Bisher wurde Hämophilie B vor allem durch regelmäßige oder bedarfsweise Gabe des fehlenden Gerinnungsfaktors (Faktor-Substitutionstherapie) behandelt, um Blutungen zu verhindern oder zu stoppen. 2023 wurde in der Europäischen Union erstmals eine Gentherapie (Wirkstoff: etranacogene dezaparvovec) zur Behandlung der Hämophilie B zugelassen. Eine einmalige Anwendung kann die Blutgerinnung langfristig normalisieren und bietet damit erhebliche klinische Vorteile sowie eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

Erste Therapieerfolge im AKH Wien/MedUni Wien
Im Jahr 2024 wurde diese innovative Therapie österreichweit erstmals im Wiener Gesundheitsverbund am AKH Wien in einem spezialisierten Zentrum angeboten. Bisher wurden 3 Patient*innen behandelt, die allesamt nach rund einem Jahr ein sehr gutes Therapieansprechen zeigen. In allen Fällen konnte auf eine laufende Faktor-Substitutionstherapie verzichtet werden. Die Betroffenen berichteten über eine deutlich verbesserte Lebensqualität. Diese Erfahrungen decken sich mit aktuellen Studiendaten, wonach 93 Prozent der behandelten Patient*innen keine weitere Substitutionstherapie mehr benötigen.</description>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:56:00 GMT</pubDate>
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<title>Die unsichtbaren Bande zwischen Spittelau und AKH Wien</title>
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<description>Das Universitätsklinikum AKH Wien und die Müllverbrennungsanlage Spittelau sind als markante Bauwerke in ganz Wien und darüber hinaus bekannt. Was viele nicht wissen: Der für eine Müllverbrennungsanlage untypisch zentrale Standort im neunten Bezirk hängt mit dem Standort des AKH Wien eng zusammen: Die beiden Gebäudekomplexe sind über unterirdische Leitungswege verbunden.

In der Müllverbrennungsanlage Spittelau wird mit dem Restmüll von Wiener Haushalten und Gewerben so viel Wärme erzeugt, wie 76.000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen. Ein Teil der Fernwärme geht allerdings nicht an Haushalte, sondern ganzjährig an das AKH Wien. Möglich ist das über eine doppelt ausgelegte Fernwärmeleitung (vier Rohre, jeweils zwei Mal Vor- und Rücklauf) entlang des Wiener Gürtels. Durch diese fließt bis zu 150 Grad heißes Wasser mit hohem Druck zum AKH Wien. Hier gibt das Wasser die Wärmeenergie an die hauseigenen Systeme ab und fließt zurück zur Spittelau, wo es erneut aufgeheizt wird.

Krankenhäuser haben ganzjährig einen hohen Energiebedarf, sie brauchen rund um die Uhr verlässlich nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Das AKH Wien ist eines der größten Krankenhäuser Europas, der Energieverbrauch entspricht etwa dem von Wiener Neustadt. Die unmittelbare Versorgung über das Fernwärmenetz gewährleistet dabei stabile Betriebsbedingungen auch in den kältesten Wintermonaten.

Bewährtes Gespann
Dass ein derart großer Verbraucher mit Fernwärme aus Müllverbrennung versorgt wird, hat mehrere Vorteile. Zum einen müssen Heizung und Warmwasser dafür nicht mit fossilen Energieträgern produziert werden. Auch ist die Müllverbrennung ganzjährig im Einsatz, sie braucht also auch ganzjährig Abnehmer. Während private Haushalte im Sommer von der Fernwärme zumeist nur Warmwasser beziehen, brauchen Krankenhäuser auch Wärme. Die Emissionen sind dabei dank mehrstufiger Anlagen zur Rauchgasreinigung sehr gering.</description>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Krebs-Vorsorgetag: Krebs betrifft immer mehr Jüngere</title>
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<description>Weltweit nehmen Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen zu. Betroffen sind sie vor allem von Darm-, Brust-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Leberkrebs. Laut WHO könnten 30 bis 50 Prozent aller Krebserkrankungen durch Lebensstilmaßnahmen, Impfungen oder Umweltfaktoren verhindert werden. Mehr über das Krebsrisiko bei GenX und Millennials und über Krebsprävention und Früherkennung am Programm des Krebs-Vorsorgetages des Comprehensive Cancer Centers (CCC) von AKH Wien und MedUni Wien. Erstmals sind junge Menschen und Eltern besonders eingeladen, ebenso wird wieder die HPV Impfung vor Ort angeboten. 

Der 31. Jänner 2026 steht ganz im Zeichen der Krebsvorsorge. Das CCC von AKH Wien und MedUni Wien lädt alle Interessierten von 10 Uhr bis 13 Uhr in den Van Swieten Saal (1090 Wien, Van Swieten Gasse 1a) ein, sich bei Vorträgen und persönlichen Gesprächen mit führenden Expert:innen über das persönliche Risiko und das Thema "Krebsvorsorge" zu informieren. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen Livestream. "Veranstaltungen wie der Krebs-Vorsorgetag sind von großer Bedeutung, denn so haben wir die Möglichkeit Aufklärungsarbeit zu betreiben und können möglicherweise mithelfen die eine oder andere Erkrankung frühzeitig zu erkennen oder sogar zu verhindern", so Gabriela Kornek, Ärztliche Direktorin des AKH Wien, Leitungsteam CCC Cancer School, und Shahrokh Shariat, Leiter des CCC Vienna, unisono.

Früh erkrankt, schwer betroffen: Krebsrisiken bei GenX und Millennials 
Weltweit zeigen Zahlen zu Krebserkrankungen, dass immer öfter Menschen der Generation X und die Millennials betroffen sind. "Zu den Hauptrisiken zählen eine Ernährung mit vielen ultra-verarbeiteten Lebensmitteln, der frühe Einsatz von Antibiotika, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol und möglicherweise endokrine Disruptoren und andere Chemikalien", so Eva Schernhammer, Leiterin der Abteilung für Epidemiologie, Zentrum für Public Health, MedUni Wien, in ihrer Keynote. Dieser Trend bestätigt sich auch in Österreich: In den Jahren 1996 bis 2020 traten insgesamt mehr als 56.000 Krankheitsfälle bei jungen Erwachsenen auf. Brustkrebs (47,3 %), Darmkrebs (12,8 %) und Lungenkrebs (11,3 %) sind dabei führend. Für Eva Schernhammer sind umfangreiche Präventionsmaßnahmen notwendig, um die zukünftige Belastung zu verringern. "Für einige Krebsarten - insbesondere für Darmkrebs - wurden aufgrund der steigenden Zahlen bereits Leitlinien geändert und frühere Vorsorgeuntersuchungen vorgeschlagen und auch umgesetzt", so Schernhammer und ergänzt: "Es besteht dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Expositionen in jungen Jahren und der Wechselwirkungen verschiedener Faktoren im Laufe des Lebens."

Frühere Erkrankung bei genetischer Disposition bei Brustkrebs 
Beim Krebs-Vorsorgetag bringen Expert:innen bei Panel-Diskussionen ihre Perspektiven, Erkenntnisse und Erfahrungen zu Themen wie "Krebs bei Kindern und Jugendlichen" und "Was Eltern wissen sollten", ein. Ein Fokus wird zudem beim Thema "Genetik als Risikofaktor" liegen. Frauen mit erblichem Risiko bei Brustkrebs erkranken im Schnitt etwa 20 Jahre früher an Brustkrebs. Christian Singer, Leiter des Brustkrebszentrums am CCC informiert über familiäre Disposition. "Etwas mehr als 10 % aller Brustkrebserkrankungen treten familiär gehäuft auf. In wiederum etwa der Hälfte davon - rund 5-7 % aller Brustkrebserkrankungen - sind Mutationen in einem der beiden Brustkrebsgene BRCA-1 und BRCA-2 ("BReast CAncer"-Gene) ursächlich für die Erkrankung verantwortlich", so Singer. Er empfiehlt als wesentlichen ersten Vorsorgeschritt bei familiärer Vorbelastung das genetische Beratungsgespräch durch entsprechend geschulte Fachärzt:innen für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ist eine genetische Testung angebracht, können heute bis zu 18 verschiedene Krebsgene erkannt werden.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) zur transparenten Entscheidungsfindung 
Wie sehr Künstliche Intelligenz in der Krebsmedizin an Bedeutung gewinnt, darüber informiert beim Krebs-Vorsorgetag David S. Fischer, Assistant Professor am Institute of Artificial Intelligence &amp; Comprehensive Center for AI in Medicine, MedUni Wien. "Moderne Krebsdiagnostik nutzt zunehmend komplexe Daten - bildgebende Verfahren, molekulare Profile und genetische Informationen. Diese Datenmenge übersteigt bei weitem die Interpretationskapazität von Menschen. Hier zeigt sich die Stärke der KI, die eine wesentliche Unterstützung bei der transparenten Entscheidungsfindung ist", so Fischer. In einer weiteren Panel-Diskussion werden die Themen "Machen Essen und Umgebung Krebs?" und "Aktiv gegen Krebs" erläutert.

HNO-Tumoren und HPV - was hat das miteinander zu tun? 
HPV (Humanes Papillomavirus) ist ein sehr häufiges Virus, das meist durch sexuellen Kontakt im jungen Erwachsenenalter übertragen wird. Bestimmte HPV-Typen (vor allem HPV16) können Jahre später Krebs verursachen. Im HNO-Bereich betrifft das vor allem Tumore des Rachenraums (z. B. Mandeln). Diese HPV-bedingten Tumoren nehmen seit Jahren deutlich zu und unterscheiden sich von Tumoren, die durch Rauchen oder Alkohol entstehen. Sie sprechen oft besser auf die Behandlung an. In vielen westlichen Ländern werden heute über die Hälfte der Rachentumoren durch HPV verursacht. Junge erwerben oft die Infektionen und erkranken später im mittleren Alter an Krebs, auch Menschen, die nie geraucht haben. Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen. "Die HPV-Impfung schützt sehr wirksam vor den wichtigsten krebsauslösenden HPV-Typen, auch vor denen, die Rachentumoren verursachen. Sie wirkt am besten vor dem ersten sexuellen Kontakt, wird aber für alle jungen Menschen empfohlen, besonders auch für Buben und Männer. Leider sind die Impfquoten hier noch zu niedrig, obwohl viele dieser Tumoren vermeidbar wären", so Isabella Stanisz, Fachärztin an der Universitätsklinik für HNO, MedUni Wien, die einen Vortrag über HPV und HNO halten wird.

Mikro- und Nanoplastik und Krebs: Neue Erkenntnisse durch innovative Nachweismethoden 
Mikro- und Nanoplastikpartikel (MNPs) sind mittlerweile allgegenwärtig und gelangen über Nahrung, Wasser und Luft in den menschlichen Körper. In den letzten Jahren konnte das Forschungsteam um Lukas Kenner zeigen, dass diese Partikel nicht nur in menschlichen Geweben nachweisbar sind, sondern auch biologisch relevante Effekte entfalten können. Ein entscheidender Fortschritt für die Krebs- und Umweltmedizin ist die Entwicklung neuer analytischer Methoden. Dadurch können Kunststoffpartikel direkt im Kontext von Entzündung, Gewebeschädigung und Tumorveränderungen analysiert werden - ohne Verlust der histologischen Struktur. "Diese Kombination aus innovativer Analytik und funktionellen biologischen Modellen eröffnet neue Möglichkeiten, den Einfluss von Mikro- und Nanoplastik auf die Krebsentstehung und -verlauf systematisch zu untersuchen", so Lukas Kenner, Klinisches Institut für Pathologie der MedUni Wien und des AKH Wien, der am Vorsorgetag über Mikroplastik und Krebs informieren wird.

HPV-Nachholimpfung: Erfolgreiches Angebot für 21- bis 30-Jährige noch bis Ende Juni 2026 möglich 
"Die HPV-Impfung gibt es im Rahmen des kostenlosen Kinderimpfprogramms eigentlich nur für junge Menschen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Wer der Altersfrist versäumte, musste die Impfung selbst bezahlen, was bis zu mehreren hundert Euro kostet. Von Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 wurde daher eine Nachholimpfung für Personen vom vollendeten 21. bis zum vollendeten 30. Lebensjahr eingeführt. Diese Frist wird nun für all jene verlängert, die ihre kostenlose Erstimpfung bereits haben; für sie ist die Zweitimpfung bis 30.06.2026 kostenlos. Wir als ÖGK sehen es als unsere Aufgabe, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten - im Sinne einer Versorgung, die nah an den Menschen ist und auch in Zukunft trägt", betont Andreas Krauter, Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse.

Vorsorge aktiv nutzen 
Beim Krebs-Vorsorgetag geht es nicht nur um Aufklärung und Informationen, sondern auch um ein aktives Vorsorgeangebot: Im Health Mobil der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze gibt es für alle im Alter von 21 bis 29, die bis 31. 12. 2025 eine HPV-Impfung erhalten haben, die kostenlose zweite Impfung. Dazu ist das Health Mobil der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuz vor Ort. Interessierte können sich in diesem fahrenden Gesundheitszentrum kostenlos und ohne Anmeldung von Ärzt:innen beraten und auch gleich impfen lassen. Weitere Infos und Termine der Health Mobil-Tour finden sich unter www.oeggk.at/health-mobil.</description>
<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:08:00 GMT</pubDate>
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<title>Neue Virtual-Reality-Schulung für Pfleger*innen</title>
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<description>Das Universitätsklinikum AKH Wien arbeitet laufend daran, Fortbildungen zu optimieren und neue Technologien einfließen zu lassen. Für den Pflegebereich gibt es nun die Möglichkeit, Virtual Reality (VR) für eine Schulung zum Thema Delir zu nutzen. Delir bezeichnet eine vorübergehende akute Bewusstseinsstörung bzw. eine akute Verwirrtheit, die mit körperlichen Symptomen einhergehen kann.

Interaktives TrainingDie Direktion des Pflegedienstes des AKH Wien arbeitet seit 2015 intensiv zum Thema Delir und hat bereits vielseitige Maßnahmen zur Prävention und Bewusstseinsbildung eingeführt. Dazu zählt nun auch die neue VR-Schulung. "Damit können Pfleger*innen interaktiv trainieren, wie sie Patient*innen mit unterschiedlich stark ausgeprägtem Delir unterstützen können, bzw. wie man einem Delir bestmöglich vorbeugen kann", freut sich Irene Ausserlechner, Direktorin des Pflegedienstes.  
Darüber hinaus können die Schulungsteilnehmer*innen ein Delir selbst "erleben". In einem der Szenarien liegen die Anwender*innen nach einer Operation in einem Krankenbett und kommen langsam zu Bewusstsein: Dichte Nebelschwaden ziehen durch das Patient*innenzimmer. Bedrohliche Geräusche dringen durch die Wände und höhnisches Gelächter und Tiergeschrei ist zu hören. Dunkle Schatten lösen sich von der Zimmerdecke und kommen langsam auf das Krankenbett zu. So oder so ähnlich können Patient*innen ein Delir wahrnehmen. Die VR-Schulung macht das fühlbar und sensibilisiert für die Bedürfnisse und Probleme von betroffenen Patient*innen.  
Diese Delir-Schulungen mit VR-Brille kommen erstmalig im deutschsprachigen Raum zur Anwendung. "Ich bin begeistert von der Innovationskraft und dem hohen Engagement der Mitarbeiter*innen und überzeugt davon, dass wir mit den modernen Technologien auch bei den Auszubildenden und künftigen Pfleger*innen punkten können", so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. 
Projekt des Innovationsmanagements Die VR-Schulung zum Thema Delir wurde im Rahmen des gemeinsamen Innovationsmanagements von AKH Wien und VKMB entwickelt. Sie wird sukzessive in die Pflegefortbildungen am AKH Wien integriert. Interessierte Mitarbeiter*innen können aber auch individuell eine VR-Brille inkl. Schulung entlehnen und bekommen dafür zwei Unterrichtseinheiten in ihren Bildungspass eingetragen. Die Schulung wurde für Pfleger*innen entwickelt, grundsätzlich steht eine Entlehnung allen Mitarbeiter*innen des AKH Wien offen. </description>
<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 13:48:00 GMT</pubDate>
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</item>
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<title>Erstes robotisch-assistiertes Nierentransplantationsprogramm Österreichs erfolgreich etabliert</title>
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<description>Am Universitätsklinikum AKH Wien und der Medizinischen Universität Wien wurde an der Klinischen Abteilung für Transplantation der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie unter der Leitung von Jakob Eichelter und Georg Györi erstmals in Österreich ein Roboter-assistiertes Nierentransplantationsprogramm erfolgreich implementiert. 

Seit Programmstart im Dezember 2024 wurden unter Verwendung des hochmodernen OP-Robotersystems DaVinci Xi bereits 20 Nieren erfolgreich minimalinvasiv transplantiert. Die 20. robotisch-assistierte Nierentransplantation wurde kürzlich bei einem 57-jährigen Niederösterreicher durchgeführt. Die Ergebnisse entsprechen den vielversprechenden internationalen Erfahrungen und setzen neue Maßstäbe in der minimalinvasiven Transplantationschirurgie.

Eine Besonderheit des Wiener Programms ist, dass sowohl die Entnahme der Nieren bei den Lebendspender*innen als auch die Transplantation bei den Empfänger*innen vollständig Roboter-assistiert durchgeführt werden. Dieser integrierte Ansatz macht das Wiener Zentrum im österreichischen Kontext einzigartig.

Zwtl.: Kürzere Aufenthaltsdauer und Minimierung von Komplikationen
Die bisherigen Resultate zeigen eine außergewöhnlich hohe Sicherheit und Qualität: Die Operationen konnten ohne Komplikationen durchgeführt werden, der postoperative Verlauf zeigte wesentlich geringere Komplikationsraten als bei offenen Operationen. 

"Unsere bisherigen Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll, dass robotisch-assistierte Nierentransplantationen wesentliche Vorteile durch den minimal-invasiven Zugang bringen, bei gleichzeitig vergleichbar hohem Qualitätsniveau was die Organqualität betrifft.", sagt Jakob Eichelter.

Besonders ausgeprägt sind diese Vorteile bei Patient:innen mit Adipositas, die besonders von kleineren Schnitten, weniger postoperativen Komplikationen und kürzeren Krankenhausaufenthalten profitieren.

"Die Möglichkeit, die Operation mit kleinen Schnitten durchzuführen, kann neue Möglichkeiten auch für Patient*innen eröffnen, die bisher für eine Nierentransplantation abgelehnt werden mussten." erläutert Georg Györi, interim. Leiter der Klinischen Abteilung für Transplantation. 

Zwtl.: Optimale interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit
Der Erfolg des Programmes beruht auf einer engen Kooperation zwischen Chirurgie und Nephrologie, Rainer Oberbauer und Georg Böhmig. Die Umsetzung im OP wurde vom gesamten Team der OP-Pflege in der OP-Gruppe V des AKH Wien um Pflege-Stationsleitung Natalie Libera herausragend unterstützt. 

"Wir stehen am Beginn einer neuen Ära der Transplantationschirurgie. Robotische Operationen werden mittelfristig neue Standards definieren - und wir sind stolz, diese Entwicklung in Österreich mitzugestalten", betont Eichelter.</description>
<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 08:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title>Schwangerschaftsdiabetes: Kontinuierliche Glukosemessung senkt Risiko für zu hohes Geburtsgewicht</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9977&amp;from=rss</link>
<description>Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Medizinischen Universit&amp;auml;t Wien hat gezeigt, dass kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes das Risiko f&amp;uuml;r ein Neugeborenes mit &amp;uuml;berdurchschnittlichem Geburtsgewicht senken kann. Damit belegt die im Topjournal &amp;bdquo;The Lancet Diabetes &amp; Endocrinology&amp;ldquo; publizierte Studie erstmals die Vorteile der digitalen Methode gegen&amp;uuml;ber der herk&amp;ouml;mmlichen Blutzuckerselbstmessung mittels Fingerstich und er&amp;ouml;ffnet neue Perspektiven f&amp;uuml;r eine gezielte Betreuung von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes. In die Studie eingeschlossen wurden 375 Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes an vier universit&amp;auml;ren Zentren: dem Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien, der Charit&amp;eacute; &amp;ndash; Universit&amp;auml;tsmedizin Berlin, dem Universit&amp;auml;tsklinikum Jena und dem Universit&amp;auml;tsspital Basel. Die Teilnehmerinnen wurden nach dem Zufallsprinzip entweder der Studiengruppe mit kontinuierlicher Echtzeit-Glukosemessung (real-time Continuous Glucose Monitoring, rt-CGM) oder der Gruppe mit punktueller Blutzuckerselbstmessung per Fingerstich (Self-Monitoring of Blood Glucose, SMBG) zugeteilt und bis zur Entbindung mit leitlinienkonformen Behandlungsstandards betreut. Schwangerschaftsdiabetes kann zu einem &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;igen Wachstum des Kindes f&amp;uuml;hren, was zu Geburtsproblemen, aber auch zu einer fr&amp;uuml;hkindlichen Pr&amp;auml;disposition f&amp;uuml;r &amp;Uuml;bergewicht und Stoffwechselerkrankungen beitragen kann. Durch eine fr&amp;uuml;hzeitige Diagnose und konsequente Therapie kann dieses Risiko deutlich gesenkt werden. Die Auswertung der Geburtsdaten im Rahmen der Studie zeigt hier einen klaren Vorteil der kontinuierlichen Glukosemessung: Nur vier Prozent der Frauen in der rt-CGM-Gruppe brachten ein &amp;uuml;berdurchschnittlich schweres Kind (LGA = Large for Gestational Age) zur Welt, w&amp;auml;hrend es in der Kontrollgruppe zehn Prozent waren. Dar&amp;uuml;ber hinaus lagen die durchschnittlichen Geburtsgewichtsperzentilen in der rt-CGM-Gruppe niedriger, was darauf hinweist, dass die Kinder dieser Frauen seltener &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;ig wuchsen und h&amp;auml;ufiger im normalen, erwarteten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enbereich lagen.Zuckerwerte jederzeit abrufbar &amp;bdquo;Die kontinuierliche Glukosemessung &amp;uuml;ber einen unter der Haut sitzenden Sensor erm&amp;ouml;glicht es den Patientinnen, ihre Zuckerwerte jederzeit abzurufen. Dadurch k&amp;ouml;nnen Lebensstil oder Insulintherapie gezielt angepasst werden, was den Schwangerschaftsverlauf positiv beeinflussen kann&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Studienleiter Christian G&amp;ouml;bl (Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde, MedUni Wien/AKH Wien). Auff&amp;auml;llig war jedoch, dass in beiden Studiengruppen mehr Neugeborene mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht (Small for Gestational Age, SGA) zu verzeichnen waren. Das k&amp;ouml;nnte darauf hinweisen, dass ein sehr strenges Zuckermanagement m&amp;ouml;glicherweise auch das Risiko f&amp;uuml;r zu geringes fetales Wachstum beeinflussen k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; und bedarf weiterer Untersuchungen, so die Forschenden. &amp;bdquo;Unsere Ergebnisse sprechen jedenfalls daf&amp;uuml;r, dass Echtzeit-Glukosemesssysteme die Schwangerschaftsbetreuung verbessern k&amp;ouml;nnen &amp;ndash; insbesondere bei Frauen, die von einer intensiveren Therapie profitieren&amp;ldquo;, betont Erstautorin Tina Linder (Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde, MedUni Wien/AKH Wien). &amp;bdquo;Gleichzeitig m&amp;uuml;ssen die optimalen Blutzucker-Zielwerte noch genau definiert werden, um sowohl ein &amp;Uuml;berwachstum als auch ein Unterwachstum des F&amp;ouml;tus zu vermeiden.&amp;ldquo;</description>
<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:23:00 GMT</pubDate>
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<item>
<title>HPV-Impfung schützt Frauen nach Behandlung einer Krebsvorstufe</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9975&amp;from=rss</link>
<description>Nachdem Wissenschafter*innen des Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Universit&amp;auml;t Wien und des Universit&amp;auml;tsklinikums AKH Wien bereits 2012 den Nutzen der 4-fach-HPV-Impfung bei Frauen nach operativer Behandlung einer Krebsvorstufe am Geb&amp;auml;rmutterhals nachgewiesen haben, konnte dies nun mit dem 9-fach Impfstoff gezeigt werden. Die aktuelle Analyse internationaler HPV-Impfstudien zeigt, dass eine vor dem Eingriff durchgef&amp;uuml;hrte 9-fach-HPV-Impfung das Risiko f&amp;uuml;r erneute Zellver&amp;auml;nderungen an Geb&amp;auml;rmutterhals, Vagina und Vulva deutlich senken kann. Die Studie ist im Fachmagazin &amp;bdquo;Obstetrics &amp; Gynecology&amp;ldquo; erschienen.&amp;nbsp; Die Vorstufe von Geb&amp;auml;rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wird durch hochgradige, abnorme Ver&amp;auml;nderungen der Zellen des Plattenepithels am Geb&amp;auml;rmutterhals gebildet. Diese Ver&amp;auml;nderungen werden durch eine Infektion mit&amp;nbsp;Humanen Papillomviren (HPV) verursacht und k&amp;ouml;nnen sich unbehandelt zu einem Karzinom entwickeln. Um dieses Fortschreiten zu verhindern, gilt die Konisation als etablierte Therapie. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird ein kegelf&amp;ouml;rmiges St&amp;uuml;ck Gewebe aus dem Geb&amp;auml;rmutterhals (Zervix) entfernt &amp;ndash; eine wirksame Methode, um ver&amp;auml;nderte Zellen (Dysplasie) zu entfernen und gleichzeitig das Gewebe genau zu untersuchen.Erh&amp;ouml;htes Risiko f&amp;uuml;r Folgeerkrankungen &amp;bdquo;Konisationen sind nicht nur mit einem erh&amp;ouml;hten Fr&amp;uuml;hgeburtsrisiko bei sp&amp;auml;teren Schwangerschaften verbunden, sondern die Patientinnen haben auch ein erh&amp;ouml;htes Risiko f&amp;uuml;r Folgeerkrankungen, einschlie&amp;szlig;lich mehrerer Krebsarten&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Studien-Erstautor Elmar Joura von der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde und dem Comprehensive Cancer Center von MedUni Wien und AKH Wien. Ziel der Studie war es, das Risiko einer Erkrankung von Geb&amp;auml;rmutterhals, Vagina und Vulva nach einer Konisation und vorangegangener 9-fach-HPV-Impfung zu bewerten. 1510 Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren wurden in die Post-hoc-Analyse der gro&amp;szlig;en Zulassungsstudie eingeschlossen und bis zu sechs Jahre nachbeobachtet.&amp;nbsp; Das Ergebnis: Bei jenen Studienteilnehmerinnen, die vor der Konisation mit dem 9-fach-Impfstoff geimpft worden waren, kam es deutlich seltener zu erneuten HPV-bedingten Zellver&amp;auml;nderungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich nach der Operation erneut eine Krebsvorstufe bildet, war um bis zu 90 Prozent verringert. &amp;bdquo;In &amp;Ouml;sterreich ist die HPV-Impfung seit 2022 bei Konisation klinischer Standard, daher freuen wir uns besonders &amp;uuml;ber dieses Ergebnis&amp;ldquo;, so Elmar Joura.HP-Viren k&amp;ouml;nnen Krebs bei Frauen und M&amp;auml;nnern verursachen Mehr als 200 verschiedene Humane Papillomviren sind bisher bekannt. Manche Typen k&amp;ouml;nnen Genitalwarzen ausl&amp;ouml;sen oder bei langandauernder HPV-Infektion zu Geb&amp;auml;rmutterhals, Penis-, Anal- und Vulvakrebs sowie Krebs im Mund- und Rachenraum f&amp;uuml;hren. Die bis 2016 in &amp;Ouml;sterreich eingesetzte 4-fach-HPV-Impfung umfasst die HP-Viren 6, 11, 16 und 18, die 9-fach-Impfung zus&amp;auml;tzlich die HP-Viren 31, 33, 45, 52 und 58. In &amp;Ouml;sterreich kommt der 9-fach-Impfstoff seit 2016 zum Einsatz, wobei die Impfung bis zum 21. Lebensjahr im Rahmen des Nationalen Impfplans kostenlos erh&amp;auml;ltlich ist. Bis 30. Juni 2026 wird eine kostenlose Impfung auch f&amp;uuml;r bis zu 29-J&amp;auml;hrige angeboten, wenn der erste Stich bis 31. Dezember 2025 erfolgt ist.</description>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 16:49:00 GMT</pubDate>
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<title>Sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9972&amp;from=rss</link>
<description>Mit der UN-Kampagne &amp;bdquo;Orange the World&amp;ldquo; wird auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. In diesem Zeitraum werden markante Geb&amp;auml;ude in orangefarbenes Licht getaucht, um sichtbar zu machen, dass geschlechtsspezifische Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, dem nur mit konsequenter Nulltoleranz begegnet werden kann. Zugleich soll das Bewusstsein f&amp;uuml;r dringend notwendigen&amp;nbsp;Opferschutz&amp;nbsp;gest&amp;auml;rkt werden.Engmaschiger Opferschutz von AKH Wien und MedUni Wien Die Zahlen zeigen einen unver&amp;auml;ndert hohen Handlungsbedarf. In &amp;Ouml;sterreich wurden heuer bis Ende Oktober 13 Femizide und 25 schwere Gewalttaten gegen Frauen verzeichnet. In der Mehrzahl der F&amp;auml;lle besteht ein famili&amp;auml;res oder partnerschaftliches Verh&amp;auml;ltnis zwischen T&amp;auml;ter und Opfer. Jede dritte Frau ist ab dem 15. Lebensjahr von k&amp;ouml;rperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen, &amp;uuml;ber ein Viertel erlebt sexuelle Bel&amp;auml;stigung am Arbeitsplatz, und mehr als 20 Prozent sind von Stalking betroffen. Kliniken z&amp;auml;hlen oft zu den ersten Stellen, an denen Gewalt sichtbar wird, und spielen daher eine zentrale Rolle dabei, Verletzungen zu erkennen, anzusprechen und zu dokumentieren.&amp;nbsp;Als gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes Krankenhaus &amp;Ouml;sterreichs und zentrale Ausbildungsst&amp;auml;tte f&amp;uuml;r Gesundheitsberufe tragen AKH Wien und MedUni Wien besondere Verantwortung im Umgang mit Gewaltbetroffenen. Bereits seit 2010 verf&amp;uuml;gen das AKH Wien und die MedUni Wien &amp;uuml;ber eine hausweite Opferschutzgruppe, die in Ambulanzen und auf Stationen f&amp;uuml;r das Thema Gewalt sensibilisiert und betroffene Patient*innen unterst&amp;uuml;tzt. Seit 2011 steht betroffenen Frauen an der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde von AKH Wien und MedUni Wien eine Krisenambulanz mit Schwerpunkt Opfer- und Kinderschutz zur Verf&amp;uuml;gung. Nach telefonischer Vereinbarung werden Betroffene gyn&amp;auml;kologisch versorgt, Spuren gesichert und &amp;uuml;ber weiterf&amp;uuml;hrende Hilfsangebote informiert. Auch Betroffene von Female Genital Mutilation (FGM) werden an der Krisenambulanz behandelt. Als Bereich, in dem Betroffene ebenfalls besonders h&amp;auml;ufig behandelt werden, wurde im Oktober 2023 auch an der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Orthop&amp;auml;die und Unfallchirurgie eine Krisenambulanz eingerichtet. Betroffene von Gewalt werden in der Ambulanz weiterf&amp;uuml;hrend unfallchirurgisch versorgt und klinisch-psychologisch betreut.Neue Untersuchungsstelle f&amp;uuml;r Gewaltbetroffene Eine der wichtigsten Neuerungen ist die seit Jahresbeginn bestehende Untersuchungsstelle f&amp;uuml;r Gewaltbetroffene. Die Einrichtung bietet klinisch-forensische Untersuchungen, Fotodokumentation und Spurensicherung &amp;ndash; kostenlos, f&amp;uuml;r jedes Alter und jedes Geschlecht und unabh&amp;auml;ngig davon, ob eine Anzeige vorliegt.&amp;nbsp;Weitere Informationen hier.</description>
<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 15:52:00 GMT</pubDate>
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<title>Bronchoskopie an Klinik in Ghana</title>
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<description>Was 2024 mit einem Bronchoskopie-Kurs begonnen hat, findet 2025 in einem erneuten Projekt Einzug in die Klinik: Daniela Gompelmann, Christina Bal und Christian Stanislaw von AKH Wien und MedUni Wien führten im Oktober 2025 einen weiteren Bronchoskopie-Kurs im Komfo Anokye Teaching Hospital (KATH) in Kumasi, Ghana, durch. 

Dieses Jahr gelang es, dass erlernte Wissen und Können direkt in die Klinik zu transferieren: Mit Support des Wiener Teams führte die Kollegin des KATH eine flexible Bronchoskopie an einem Patienten durch. 

Somit ist mit Hilfe und Motivation der Kolleg*innen vor Ort ein weiterer Schritt zur Implementierung eines Bronchoskopie-Services in Kumasi gelungen.</description>
<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 07:00:00 GMT</pubDate>
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<title>KI-Modelle können schwere Leberkomplikationen präzise vorhersagen</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9953&amp;from=rss</link>
<description>Forschende der MedUni Wien haben ihr zuvor entwickeltes, blutbasiertes Machine-Learning-Modell auf seine prognostische Aussagekraft hin &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft. Die sogenannten Vienna 3P/5P-Modelle, die auf lediglich drei bzw. f&amp;uuml;nf Routine-Laborparametern beruhen, k&amp;ouml;nnen den Krankheitsverlauf bei Patient*innen mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung vorhersagen &amp;ndash; ohne invasive Verfahren oder Notwendigkeit f&amp;uuml;r spezielle Ger&amp;auml;te. Urspr&amp;uuml;nglich an der MedUni Wien entwickelt und 2023 im &amp;bdquo;Journal of Hepatology&amp;ldquo; erstmals publiziert, dienen die Modelle zur nicht-invasiven Erkennung einer klinisch signifikanten portalen Hypertension (CSPH). In der nun vorliegenden Folgestudie wurden die KI-Modelle erstmals in unabh&amp;auml;ngigen Patient*innenkohorten getestet und konnten das Auftreten schwerer leberbezogener Komplikationen &amp;ndash; wie Bauchwasser (Aszites), innere Blutungen (Varizenblutung) oder Leber-bedingte Bewusstseinsst&amp;ouml;rungen (hepatische Enzephalopathie) &amp;ndash; pr&amp;auml;zise vorhersagen. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und wurde k&amp;uuml;rzlich im renommierten Fachjournal &amp;bdquo;JHEP Reports&amp;ldquo; ver&amp;ouml;ffentlicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Patient*innen mit kompensierter fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung (cACLD) &amp;ndash; also einem Stadium, in dem bereits eine Zirrhose besteht, jedoch noch keine hepatischen Dekompensations-Ereignisse aufgetreten sind. Das fr&amp;uuml;hzeitige Erkennen von Patient*innen mit hohem Risiko f&amp;uuml;r eine Krankheitsprogression ist entscheidend, um rechtzeitig pr&amp;auml;ventive Ma&amp;szlig;nahmen einzuleiten. Das Forschungsteam rund um Georg Kramer und Thomas Reiberger von der Klinischen Abteilung f&amp;uuml;r Gastroenterologie und Hepatologie der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Innere Medizin III der MedUni Wien und des AKH Wien analysierte Daten von 266 Patient*innen, die im Wiener Labor f&amp;uuml;r hepatische H&amp;auml;modynamik untersucht wurden und validierte die Ergebnisse in einer unabh&amp;auml;ngigen externen Kohorte der Medizinischen Hochschule Hannover, die 215 weitere Patient*innen umfasste. Die portale Hypertension &amp;ndash; ein erh&amp;ouml;hter Blutdruck im Pfortadersystem der Leber &amp;ndash; ist ein zentraler Treiber f&amp;uuml;r Komplikationen bei cACLD. Der hepatische Venendruckgradient (HVPG) gilt als Goldstandard zur Beurteilung dieses Drucks, erfordert jedoch einen invasiven, katheterbasierten Eingriff, der nur in spezialisierten Zentren durchgef&amp;uuml;hrt wird. Elastographie-basierte Verfahren wie die Lebersteifigkeitsmessung (LSM) bieten zwar eine nicht-invasive Alternative, ben&amp;ouml;tigen jedoch teure Ger&amp;auml;te und Expertise von geschultem Personal, was ihren routinem&amp;auml;&amp;szlig;igen Einsatz in vielen Gesundheitseinrichtungen einschr&amp;auml;nkt. Um diese Einschr&amp;auml;nkungen zu &amp;uuml;berwinden, entwickelte das Wiener Forschungsteam die Wiener 3P und 5P Modelle. Dabei handelt es sich um vollst&amp;auml;ndig blutbasierte, durch k&amp;uuml;nstliche Intelligenz (AI) entwickelte Modelle, die den Schweregrad der portalen Hypertension sowie das Risiko k&amp;uuml;nftiger Komplikationen allein auf Basis von Standardlaborwerten absch&amp;auml;tzen. Ihre prognostische Genauigkeit war in der Studie mit der des HVPG vergleichbar und &amp;uuml;bertraf die der bildgebenden Untersuchungsmethode Elastographie. &amp;bdquo;Unsere Modelle bieten eine einfache, kosteneffiziente und einfach wiederholbare M&amp;ouml;glichkeit, den Schweregrad der portalen Hypertension zu bestimmen und &amp;ndash; wie wir nun zeigen konnten &amp;ndash; auch den weiteren Krankheitsverlauf vorherzusagen&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Erstautor Georg Kramer. &amp;bdquo;Damit erm&amp;ouml;glichen sie ein individuelles Risikomonitoring, auch au&amp;szlig;erhalb spezialisierter Zentren.&amp;ldquo;Schritt in Richtung individualisierte Behandlung und Nachsorge bei chronischen Lebererkrankungen Die M&amp;ouml;glichkeit, das Fortschreiten einer Lebererkrankung ausschlie&amp;szlig;lich &amp;uuml;ber Bluttests zu beurteilen, stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer individualisierten Betreuung von Patient*innen mit chronischer Lebererkrankung dar. Da die Wiener 3P/5P-Modelle problemlos im Rahmen von Routinekontrollen wiederholt werden k&amp;ouml;nnen, erm&amp;ouml;glichen sie ein kontinuierliches Tracking des Krankheitsverlaufs und eine dynamische Anpassung der Therapie- und &amp;Uuml;berwachungsstrategien. Dieser Ansatz k&amp;ouml;nnte &amp;Auml;rzt*innen dabei unterst&amp;uuml;tzen, Patient*innen mit h&amp;ouml;herem Risiko gezielt zu erkennen, fr&amp;uuml;hzeitig pr&amp;auml;ventive Therapien einzuleiten und eine engmaschigere Betreuung zu erm&amp;ouml;glichen &amp;ndash; w&amp;auml;hrend bei anderen Patient*innen belastende und kostenintensive Untersuchungen reduziert werden k&amp;ouml;nnen. Langfristig k&amp;ouml;nnten diese Modelle somit zu einer effizienteren Nutzung medizinischer Ressourcen beitragen &amp;ndash; insbesondere in Regionen, in denen der Zugang zu spezialisierten diagnostischen Verfahren wie der invasiven HVPG-Messung oder Elastographie eingeschr&amp;auml;nkt ist.</description>
<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 14:45:00 GMT</pubDate>
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<title>Neue Therapie gegen aktive Hirnmetastasen erfolgreich getestet</title>
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<description>Eine internationale klinische Studie unter Leitung der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass der Wirkstoff Patritumab Deruxtecan (HER3-DXd) vielversprechende Wirkung bei Patient*innen mit aktiven Hirnmetastasen verschiedener Tumorarten entfalten kann. Sowohl bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) als auch bei metastasiertem Brustkrebs konnten Patient*innen mit fortgeschrittener Erkrankung von der Behandlung profitieren, wie nun zwei simultane Publikationen in The Lancet Oncology zeigen. 

Die Studien wurden an mehreren Zentren in Österreich und Spanien, darunter der Klinischen Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien, durchgeführt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Patritumab Deruxtecan (HER3-DXd), das gezielt an das Zelloberflächenprotein HER3 bindet. Hirnmetastasen sind ein häufiges und schwer behandelbares Problem bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Rund ein Drittel der Patient*innen mit NSCLC und ein erheblicher Anteil der Patient*innen mit metastasiertem Brustkrebs entwickeln im Krankheitsverlauf Absiedelungen im Gehirn. Bestehende Therapieoptionen sind begrenzt, besonders wenn Metastasen nach lokaler Behandlung weiterwachsen. Frühere Forschungsergebnisse der Klinischen Abteilung für Onkologie deuteten bereits darauf hin, dass HER3 bei Hirnmetastasen besonders häufig exprimiert wird. Diese Beobachtung legt nahe, dass HER3 ein vielversprechendes therapeutisches Ziel darstellen könnte.
 
Brustkrebs: Ein Viertel profitiert von neuer Therapie 
In Kohorte 1 der TUXEDO-3-Studie wurden 21 Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs und aktiven Hirnmetastasen behandelt. Unabhängig vom Tumorsubtyp (Hormonrezeptor-positiv, HER2-positiv, triple-negativ) erreichten 23,8 % ein Ansprechen im Gehirn. Nebenwirkungen waren überwiegend handhabbar; schwere unerwünschte Wirkungen traten bei 28,6 % der Patientinnen auf, ohne therapiebedingte Todesfälle. Erstautor Rupert Bartsch, Onkologe an der Klinischen Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien, erklärt: "Bei rund einem Viertel der Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs und aktiven Hirnmetastasen gab es durch HER3-DXd messbare, positive Effekte im Gehirn, Bei diesen stark vorbehandelten Patientinnen, meist ohne valide Therapiealternative, muss ein Ansprechen bei rund einem Viertel als Erfolg gewertet werden. Wichtig ist dabei auch eine Stabilisierung oder sogar eine Verbesserung der Lebensqualität unter Therapie." 

30 Prozent der NSCLC-Patient*innen mit aktiven Hirnmetastasen sprechen an 
Kohorte 2 der TUXEDO-3-Studie untersuchte HER3-DXd bei 20 Patient*innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und aktiven Hirnmetastasen. Sechs Patient*innen (30 %) zeigten ein objektives Ansprechen im Gehirn, womit das vordefinierte Studienziel erreicht wurde. Bemerkenswert: Auch Patient*innen ohne genetische Treibermutationen sprachen an, was auf ein breiteres Anwendungspotenzial hinweist. "Im Rahmen der sogenannten TUXEDO-3-Studie haben wir erstmals die Wirksamkeit eines HER3-gerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugates gezielt zur Behandlung fortschreitender Hirnmetastasen bei Lungenkrebs-Patient*innen untersucht", sagt Thorsten Füreder, Erstautor der Publikation und Onkologe an der Klinischen Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien. "Das beobachtete Ansprechen im zentralen Nervensystem ist ein bedeutender Fortschritt für diese schwer behandelbare Patient*innengruppe."

Mögliche zielgerichtete Behandlungsoption bei Hirnmetastasen 
"Beide Studien liefern erste prospektive Hinweise, dass HER3-DXd eine neuartige, zielgerichtete Behandlungsoption für Patient*innen mit Hirnmetastasen bei Lungen- und Brustkrebs sein könnte", erklärt Studienleiter Matthias Preusser, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass HER3-DXd nicht nur für genetisch definierte Untergruppen, sondern auch für breitere Patientengruppen mit aktiven Hirnmetastasen von Brustkrebs und Lungenkrebs eine mögliche Behandlungsoption darstellt." 

HER3-DXd ist derzeit noch nicht zugelassen. Weiterführende größere Studien sind notwendig, um den klinischen Nutzen zu bestätigen.</description>
<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:44:00 GMT</pubDate>
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<title>AKH Wien und MedUni Wien setzen auf innovative TAPE-Methode</title>
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<description>Arthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen und stellt ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich leiden an dieser chronischen Gelenkabnutzung - Tendenz steigend. Mediziner*innen rechnen damit, dass die Zahl der Arthrose-Fälle bis 2030 um etwa 30 % zunehmen wird. Für viele Betroffene bedeuten die Schmerzen eine massive Beeinträchtigung im Alltag. Innovative Therapien abseits des klassischen, operativen Gelenkersatzes gewinnen an Bedeutung, um Betroffenen früher Linderung zu verschaffen.

Präzise Schmerztherapie ohne Operation
Wenn konservative Therapien bei chronischen Gelenkschmerzen nicht mehr wirken und ein operativer Eingriff (noch) nicht infrage kommt, bietet die moderne Medizin mit der Transarteriellen Periartikulären Embolisation (TAPE) eine innovative, minimalinvasive Lösung. Bei anhaltenden Gelenkschmerzen - etwa infolge von Arthrose oder Sehnenentzündungen - entstehen oft winzige, krankhafte Blutgefäße (Neovaskularisationen), die eine zentrale Rolle bei Entzündung und Schmerzentstehung spielen. Hier setzt TAPE an: Über einen feinen Katheter, meist durch die Leistenarterie, werden diese schmerzverursachenden Gefäße im Gelenk gezielt verschlossen, während die gesunde Blutversorgung erhalten bleibt. Die Folge: Entzündungen gehen zurück und der Schmerz lässt nach. Für die Patient*innen bedeutet das einen schonenden Eingriff in Lokalanästhesie von meist nur rund einer Stunde Dauer. In der Regel können sie bereits am nächsten Tag wieder nach Hause gehen.

Österreichweit führend in Anwendung und Forschung
Das Universitätsklinikum AKH Wien und die Medizinische Universität Wien sind mit der Klinischen Abteilung für Kardiovaskuläre und Interventionelle Radiologie unter der Leitung von Christian Loewe das führende Zentrum in Österreich für die TAPE-Behandlung. Die Methode wird unter der Leitung von Florian Wolf in Wien bereits routinemäßig eingesetzt. "Es erfüllt uns mit großem Stolz, dass wir bereits Patient*innen im Alter von 40 bis 89 Jahren erfolgreich helfen konnten. Dieser Erfolg ist auch das Ergebnis unserer engen Zusammenarbeit mit Kolleg*innen der Physikalischen Medizin und Orthopädie. Diese interdisziplinäre Partnerschaft sichert nicht nur eine herausragende Behandlung, sondern ist auch die unverzichtbare Basis für die weitere wissenschaftliche Erforschung dieser vielversprechenden Methode", betont Raoul Varga, Programmdirektor für TAPE von AKH Wien/MedUni Wien. Als universitäres Zentrum nehmen AKH Wien und MedUni Wien eine führende Rolle ein, um die TAPE-Methode wissenschaftlich weiter zu erforschen und ihre Anwendung laufend zu optimieren.

Schnelle Hilfe ohne großen Eingriff
Bedingt durch den demografischen Wandel und die steigende Zahl an Arthrosepatient*innen sind Operationstermine für den Gelenksersatz sehr gefragt. Am AKH Wien/MedUni Wien wird TAPE daher gezielt auch bei jenen Patient*innen angewandt, die keine akute Gelenksoperation erhalten müssen. "Für diese Patient*innen stellt TAPE eine wertvolle Überbrückung dar, denn mit dem minimalinvasiven Verfahren können wir ihre Schmerzen rasch lindern und die Lebensqualität deutlich erhöhen, bis die definitive Operation durchgeführt wird" erklärt Florian Wolf. Durch die Embolisation der schmerzhaften Gefäße gewinnen Betroffene wertvolle Zeit ohne quälende Gelenkschmerzen - und das ohne den Körper mit einem großen Eingriff belasten zu müssen.</description>
<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:13:00 GMT</pubDate>
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<title>Erstmalige Adaptierung einer Gefäßprothese mittels Laser zur Behandlung eines Aortenaneurysmas</title>
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<description>Im Hybrid-OP des AKH Wien wurde erstmalig einer Patientin mit einem Aortenaneurysma eine Gefäßprothese (Stentgraft) implantiert, die direkt im OP an die individuell vorliegende Situation angepasst wurde. Mittels eines Lasersystems wurde der Stentgraft während des Eingriffes so verändert, dass die Stabilisierung der erweiterten Bauchschlagader möglich war, ohne die Funktion einer Nierenarterie und des betroffenen Nierenanteils zu verlieren. 

Im konkreten Fall wurde mit einem Laser ein kleines Loch in den Standard-Stentgraft eingebrannt und anschließend durch dieses Loch die zusätzliche Nierenarterie sondiert und mit einem Verbindungsstentgraft versorgt. Da die Patientin dringend behandelt werden musste, war es nicht möglich einen maßgefertigten Stentgraft anzufordern, weil dies mehrere Wochen in Anspruch genommen hätte. 

Dieser Eingriff wurde erstmals in Österreich durchgeführt und stellt einen weiteren großen Schritt in Richtung personalisierte Aortentherapie dar. Erstmals war es in Kooperation von Gefäßchirurg*innen und interventionellen Radiolog*innen möglich, mit relativ einfachen Mitteln und einem Standard-Stentgraft eine zusätzliche Nierenarterie zu erhalten.

Zukünftig können auf diese Weise auch in akuten Fällen Patient*innen schonend und vollständig behandelt werden, ohne Arterien zu verlieren - und das bei deutlich geringeren Kosten im Vergleich zu maßgefertigten Stentgrafts. Das AKH Wien und die MedUni Wien können sich damit erneut als größtes und führendes Aortenzentrum Österreichs präsentieren.

Die 72-jährige Patientin aus Wien konnte bereits wenige Tage nach dem Eingriff mit vollständig erhaltener Nierenfunktion nach Hause entlassen werden.</description>
<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 08:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Neue Methode zur Behandlung von gutartigen Pleuraergüssen weltweit erstmals an MedUni Wien/AKH Wien eingesetzt</title>
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<description>In einer weltweit erstmaligen Anwendung wurde an der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Thoraxchirurgie von MedUni Wien und AKH Wien bei zwei Patienten ein neuartiges Zwerchfellventil zur Behandlung von gutartigen Pleuraerg&amp;uuml;ssen eingesetzt. Damit wurde ein wichtiger Schritt in der Therapie dieser h&amp;auml;ufigen und belastenden Erkrankung gesetzt, die die Lebensqualit&amp;auml;t der Patient*innen mit nur einem einzigen Eingriff verbessern kann.&amp;nbsp; Gutartige Pleuraerg&amp;uuml;sse treten h&amp;auml;ufig als Folge von Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen auf und f&amp;uuml;hren zu Atemnot. Bisher m&amp;uuml;ssen Betroffene regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig punktiert werden, um die Fl&amp;uuml;ssigkeit aus dem Pleuraspalt &amp;ndash; dem Raum zwischen Lunge und Brustwand &amp;ndash; zu entfernen. Dabei ist oft eine &amp;auml;u&amp;szlig;ere Drainage n&amp;ouml;tig oder die Lunge muss vollst&amp;auml;ndig entfaltet werden, um eine Verklebung der beiden Pleuraschichten zu erzielen und so erneute Fl&amp;uuml;ssigkeitsansammlungen zu verhindern.&amp;nbsp; Das neue, minimal-invasiv implantierbare Ventil bietet nun eine wesentlich schonendere und vor allem dauerhafte Alternative: Es erm&amp;ouml;glicht den Abfluss der &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ssigen Fl&amp;uuml;ssigkeit durch das Zwerchfell in den Bauchraum, wo sie vom K&amp;ouml;rper selbst aufgenommen wird. So entf&amp;auml;llt die wiederholte Punktion und eine &amp;auml;u&amp;szlig;ere Ableitung ist nicht mehr erforderlich.Mit einem einzigen Eingriff die Lebensqualit&amp;auml;t verbessern &amp;bdquo;Wir haben mit diesem Verfahren einen Weg, den Patient*innen die Atemnot als Hauptsymptom der Pleuraerg&amp;uuml;sse mit einem einzigen Eingriff zu nehmen&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Clemens Aigner, Leiter der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Thoraxchirurgie von MedUni Wien und AKH Wien. &amp;bdquo;Diese innovative Methode stellt ein neues Behandlungsprinzip dar, bei dem der Erguss durch einen Ventilmechanismus aus der Pleura in den Bauchraum abgeleitet wird.&amp;ldquo;&amp;nbsp; Die beiden bislang im Universit&amp;auml;tsklinikum AKH Wien behandelten Patienten ben&amp;ouml;tigen seither keine Punktionen mehr und berichten &amp;uuml;ber eine deutlich verbesserte Lebensqualit&amp;auml;t. Die Anwendung des Verfahrens soll im n&amp;auml;chsten Schritt im Rahmen einer prospektiven Studie wissenschaftlich untersucht werden.</description>
<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:30:00 GMT</pubDate>
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<title>Neues Therapieangebot für Jugendliche nach Gewalterfahrungen</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9919&amp;from=rss</link>
<description>An der Trauma- und Stress-Ambulanz (TRUST) der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Kinder- und Jugendpsychiatrie der Medizinischen Universit&amp;auml;t Wien und des Universit&amp;auml;tsklinikums AKH Wien wurde ein neuartiges Angebot f&amp;uuml;r weibliche Jugendliche geschaffen, die Gewalt erlebt haben. Basierend auf einem bei Erwachsenen bereits erprobten Modell wurde in Kooperation mit der Universit&amp;auml;t Stanford ein neues Therapieangebot etabliert. Im Rahmen der sogenannten BEAR-Gruppenpsychotherapie werden Elemente der Traumatherapie mit Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainings kombiniert. Erm&amp;ouml;glicht wurde das Projekt durch eine Spende des Rotary Club Wien-Stephansplatz.BEAR steht f&amp;uuml;r &amp;bdquo;Building Empowerment and Resilience&amp;ldquo; und dr&amp;uuml;ckt die angestrebte St&amp;auml;rkung der weiblichen Jugendlichen nach Gewalterfahrungen auf mehreren Ebenen aus: &amp;bdquo;F&amp;uuml;r uns war es wichtig, dass neben dem Bew&amp;auml;ltigen von Trauma-Inhalten auch das Element der Selbsterm&amp;auml;chtigung ber&amp;uuml;cksichtigt wird, das Jugendlichen erm&amp;ouml;glicht, aus der Opferrolle herauszutreten,&amp;ldquo; erkl&amp;auml;rt die am Programm beteiligte Psychologin Lisa Kastberger. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, um die Wirksamkeit im Rahmen dieses Pilotdurchgangs zu untersuchen. &amp;bdquo;F&amp;uuml;r uns an der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Kinder- und Jugendpsychiatrie ist es entscheidend zu verstehen, wie die Therapie wirkt und welche Elemente f&amp;uuml;r Jugendliche wichtig sind, um ein passgenaues und attraktives Angebot bereitzustellen&amp;ldquo;, betont Julia Schwarzenberg, die mit Petra Sackl-Pammer die TRUST-Ambulanz leitet.Das Angebot wird zus&amp;auml;tzlich zu anderen traumaspezifischen Verfahren bestehen, die bereits etabliert sind. Der Schwerpunkt in der Traumaforschung hilft dabei, die Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch innovative Modelle weiter zu verbessern. &amp;bdquo;Wir bieten an unserer Klinik verschiedene evidenzbasierte Traumatherapieformen an und begleiten diese wissenschaftlich. Wichtig war uns, das Angebot um ein Element zu erweitern, das Jugendlichen den Zugang erleichtert und eine zus&amp;auml;tzliche Motivation schafft, Hilfe in Anspruch zu nehmen&amp;ldquo;, unterstreicht Paul Plener, Leiter der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Kinder- und Jugendpsychiatrie von MedUni Wien und AKH Wien. Das neue Therapieangebot startete mit Anfang Oktober, ist auf mehrere Durchg&amp;auml;nge ausgelegt und wird laufend evaluiert. Interessierte k&amp;ouml;nnen sich f&amp;uuml;r eine Teilnahme unter 01-40400-30293 oder unter trustambulanz@meduniwien.ac.at melden.</description>
<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 15:00:00 GMT</pubDate>
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<item>
<title>Wissen über Krebs: Cancer School CCC Vienna gibt Einblick in sonst nicht öffentlich zugängliche onkologische Bereiche</title>
<link>https://www.akhwien.at/default.aspx?pid=99&amp;mid=18300&amp;rid=9917&amp;from=rss</link>
<description>Einblicke in Bereiche der Onkologie, die sonst nicht f&amp;uuml;r die &amp;Ouml;ffentlichkeit zug&amp;auml;nglich sind, stehen bei der kommenden Cancer School-Serie des Comprehensive Cancer Center (CCC) Vienna von MedUni Wien und AKH Wien auf dem Programm. Zudem wird es vier Seminare zu den h&amp;auml;ufigsten Krebserkrankungen geben. Ziel ist es, durch Information und Aufkl&amp;auml;rung Patient*innen und Angeh&amp;ouml;rige zu st&amp;auml;rken, den pers&amp;ouml;nlichen Kontakt zu Expert*innen zu erm&amp;ouml;glichen und das Wissen &amp;uuml;ber Krebserkrankungen zu erh&amp;ouml;hen. Programm und Anmeldung: www.cancerschool.at  &amp;bdquo;Wir m&amp;ouml;chten unseren Besucher*innen der Cancer School einen echten Mehrwert bieten, der Krebspatient*innen unterst&amp;uuml;tzt, st&amp;auml;rkt und m&amp;ouml;gliche &amp;Auml;ngste nimmt. Daher &amp;ouml;ffnen wir heuer die T&amp;uuml;ren der Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Radioonkologie, der Anstaltsapotheke und des neuen Stationsgeb&amp;auml;udes S&amp;uuml;d des AKH Wien, drei Bereiche, die im Zusammenhang mit Krebsdiagnose und -therapie stehen und exklusiv besichtigt werden k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;, sagt Gabriela Kornek, &amp;Auml;rztliche Direktorin des AKH Wien, und l&amp;auml;dt gemeinsam mit Pflegeexpertin Christine Nemeth (AKH Wien) sowie den Krebs-Spezialisten Johannes Gojo (Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Kinder- und Jugendheilkunde) und Stephan Polterauer (Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde) im Leitungsteam der Cancer School alle Interessierten zur Teilnahme ein. Da die Pl&amp;auml;tze begrenzt sind, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.Vier Seminare zu Prostata-, Brust-, Darm- und Lungenkrebs Auf Wunsch der Patient*innen gibt es in dieser Cancer School-Serie in Zusammenarbeit mit den onkologischen Selbsthilfeorganisationen Seminarabende, die sich den vier h&amp;auml;ufigsten Krebserkrankungen widmen. Betroffene lernen dabei mehr &amp;uuml;ber ihre Erkrankung und k&amp;ouml;nnen ihre Fragen direkt an die Expert*innen des CCC stellen. Die jeweiligen Programme werden vom CCC gemeinsam mit den Patient*innenorganisationen entwickelt, um die besonderen W&amp;uuml;nsche der Betroffenen zu ber&amp;uuml;cksichtigen. &amp;bdquo;Patient*innen sind Expert*innen f&amp;uuml;r ihre Erkrankung. Ich empfehle jeder und jedem Betroffenen und Angeh&amp;ouml;rigen, die Cancer School zu besuchen. Das Programm ist ausgezeichnet und man geht gest&amp;auml;rkt aus jeder Veranstaltung hervor&amp;ldquo;, wei&amp;szlig; Anita Kienesberger, Obfrau der Allianz Onkologischer Patient*innenorganisationen. Termine: 4. 11. 2025 (Lungenkrebs), 2. 12. 2025 (Brustkrebs), 25. 3. 2026 (Darmkrebs), 2. 6. 2026 (Prostatakrebs)Drei Exklusivf&amp;uuml;hrungen  7. 10. 2025, 17.30 Uhr, F&amp;uuml;hrung &amp; Vortr&amp;auml;ge: Universit&amp;auml;tsklinik f&amp;uuml;r Radioonkologie  Die erfolgreiche Behandlung von Krebserkrankungen ist h&amp;auml;ufig nur durch eine Strahlentherapie m&amp;ouml;glich; auch zur Linderung krebsbedingter Beschwerden leistet sie einen wichtigen Beitrag. Durch den Einsatz moderner Technologien k&amp;ouml;nnen Tumorerkrankungen in allen Krankheitsstadien mit h&amp;ouml;chster Pr&amp;auml;zision sowie individuell und zielgerichtet behandelt werden. Etwa die H&amp;auml;lfte aller Krebspatient*innen erh&amp;auml;lt eine Strahlentherapie. Die CCC Cancer School erm&amp;ouml;glicht einen praxisnahen Einblick in die Abl&amp;auml;ufe dieser zentralen S&amp;auml;ule der Krebstherapie. An diesem Abend bringen Vertreter*innen verschiedener Berufsgruppen (&amp;Auml;rzt*innen, Radiologietechnolog*innen und Physiker*innen) den Besucher*innen n&amp;auml;her, wann die Therapie zum Einsatz kommt, wie die Abl&amp;auml;ufe sind und welche hochtechnologischen Voraussetzungen die millimetergenaue Therapie erm&amp;ouml;glichen. Die eingesetzten Ger&amp;auml;te werden vorgestellt, Fachfragen werden beantwortet.Februar 2026, F&amp;uuml;hrung: Neues Stationsgeb&amp;auml;ude S&amp;uuml;d &amp; Onkologische Tagesklinik Das neue Stationsgeb&amp;auml;ude S&amp;uuml;d mit Onkologischer Tagesklinik am AKH Wien wird 2026 in Betrieb genommen. Besucher*innen der Cancer School k&amp;ouml;nnen das Geb&amp;auml;ude bereits vorher exklusiv besichtigen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Genauer Termin und Treffpunkt werden rechtzeitig bekannt gegeben.5. Mai 2026, 17 Uhr, AKH Anstaltsapotheke: F&amp;uuml;hrung &amp; Medikationscheck Die speziell ausgebildeten Apotheker*innen in der Anstaltsapotheke des AKH Wien stellen jede Infusion mit Zytostatika oder Immuntherapeutika exakt abgestimmt auf die jeweiligen Patient*innen her &amp;ndash; f&amp;uuml;r mehr Sicherheit und eine optimal wirksame Therapie. Neben einer F&amp;uuml;hrung und Vortr&amp;auml;gen gehen die Apotheker*innen bei einem pers&amp;ouml;nlichen Medikationscheck gezielt auf individuelle Bed&amp;uuml;rfnisse ein und stehen f&amp;uuml;r Fragen rund um das Thema Arzneimittel zur Verf&amp;uuml;gung (aktuelle Medikationsliste mitbringen).Auch Pr&amp;auml;vention und Forschung stehen auf dem Programm Die Cancer School wird 2026 rund um den Weltkrebstag wieder zu einem Vorsorgetag rund um Pr&amp;auml;vention und Fr&amp;uuml;herkennung einladen. Ebenso ist eine Veranstaltung mit Forschungsschwerpunkt am 24. 4. 2026 im Rahmen der Langen Nacht der Forschung geplant.&amp;nbsp; Weitere Informationen: https://ccc.meduniwien.ac.at/cancerschool/</description>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 14:41:00 GMT</pubDate>
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<title>Erste roboterassistierte Tiefenelektroden-Implantation im AKH Wien erfolgreich durchgeführt</title>
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<description>An der Universitätsklinik für Neurochirurgie von AKH Wien und MedUni Wien wurde erstmals eine roboterassistierte Implantation von Tiefenelektroden zur invasiven Epilepsiediagnostik durchgeführt. Dabei wurde die hochpräzise Roboterplattform Cirq®-System verwendet, die neurochirurgische Eingriffe unterstützt.

Die sogenannte stereotaktische Tiefenelektroden-Implantation ist ein zentraler Schritt bei der Abklärung therapieresistenter Epilepsien. Sie ermöglicht es, die elektrische Aktivität des Gehirns direkt zu messen und die epileptogenen Zonen millimetergenau zu lokalisieren. Bisher wurden diese Eingriffe ausschließlich manuell durchgeführt. Die nun erfolgte Anwendung des Cirq®-Systems erlaubt eine deutlich höhere Präzision und Stabilität bei der Platzierung der Elektroden und kann den Eingriff für Patient*innen schonender gestalten. 

"Mit der Unterstützung des Cirq®-Roboters können wir die Elektroden exakter platzieren, die Operationszeit verkürzen und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen", erklärt Karl Rössler, Leiter der Universitätsklinik für Neurochirurgie. "Das ist ein wichtiger Fortschritt in der Diagnostik schwer behandelbarer Epilepsien." 

Die erfolgreiche Implantation bei einem 21-jährigen Wiener markiert einen weiteren Meilenstein für AKH Wien und MedUni Wien als führendes Zentrum für moderne neurochirurgische Verfahren in Österreich. In den kommenden Monaten sollen weitere Patient*innen von der neuen Technologie profitieren.

"Wir sind stolz, dass wir mit diesem Verfahren eine neue Ära in der Epilepsiediagnostik einläuten können", betont Ekaterina Pataraia, Leiterin der Epilepsiediagnostik der Universitätsklinik für Neurologie. "Der Einsatz modernster Robotik stärkt die Rolle der MedUni Wien und des AKH Wien als Innovationsmotor in der klinischen Forschung und der Patient*innenversorgung."</description>
<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:00:00 GMT</pubDate>
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